Die internationale Küche

Die internationale Küche

Die internationale Küche offenbart viele Gegensätze. Die Geschmacksrichtungen sind vielfältig und unterscheiden sich je nach Region in Schärfe, den verwendeten Zutaten und in der Art der Darbietung. Heute hat die internationale Küche in allen Ländern Einzug gehalten. Nicht nur Restaurants bieten eine Vielfalt an internationalen Gerichten an, sondern auch zahlreiche Foodfestivals gewähren einen Streifzug durch die kulinarischen Genüsse einzelner Länder.

Foodfestivals als Plattform internationaler Küche

Selbstverständlich hat fast jede Region der Welt ihre eigenen Spezialitäten, auf die sie nicht verzichten will. In Österreich gehört das Wiener Schnitzel ebenso zur traditionellen Küche wie die Weißwurst zu Bayern. Doch Spezialitäten aus anderen Ländern bereichern den Speiseplan so mancher Restaurants. Bei den sogenannten Foodfestivals können die Besucher zwischen zahlreichen internationalen Gerichten und Spezialitäten wählen. Deshalb erfreuen sich diese Festivals immer größerer Beliebtheit und sind nicht nur für Köche interessant. Dort kann man nicht nur regionale Spezialitäten genießen, sondern auch ein breites Spektrum an internationalen kulinarischen Köstlichkeiten. Auf verschiedenen Kontinenten werden auch unterschiedliche Nahrungsmittel genossen.

Die Afrikanische Küche

Auf dem afrikanischen Kontinent sind über dreitausend verschiedene Volksgruppen vertreten, die alle eine eigene Küche haben. Deshalb kann bei der afrikanischen Küche eine nur sehr grobe Einteilung in die nordafrikanische, die äthiopische, die schwarzafrikanische und die südafrikanische Küche vorgenommen werden. Während in der nordafrikanischen Küche vorwiegend orientalische Speisen zubereitet werden, ist die Küche Südafrikas stark von den Einwanderern geprägt. Hier findet man Spezialitäten, die indonesischer Herkunft sind aber auch Köstlichkeiten aus dem holländischen, deutschen und englischen Raum.

Die chinesische Küche

Die chinesische Küche beschränkt sich keinesfalls auf Pekingsoße und scharfe Gerichte. Auch in China gibt es unterschiedliche Geschmacksrichtungen, die sich regional sehr unterschiedlich ausgeprägt haben. Der Verzehr von Haustieren oder Schlangen ist ein Phänomen, das vor allem in Südchina zu beobachten ist. In anderen Landesteilen werden durchaus auch konventionelle Lebensmittel wie Hühnerfleisch oder Fisch zubereitet. Was die chinesische Küche jedoch auszeichnet, sind die zahlreichen Gerichte, die mit Entenfleisch zubereitet werden.

Die indische Küche

Die indische Küche ist vor allem durch ihre Gewürzvielfalt bekannt. Curry ist dabei kein eigenes Gewürz, sondern eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Auf dem indischen Subkontinent gibt es kaum ein Gericht, das nicht mit Curry gewürzt wird. Außerdem ist die indische Küche für ihre Soßen bekannt. Diese sind meist extrem scharf und die Rezeptur wird streng gehütet. Der Genuss von Fleisch hält sich in der indischen Küche eher in Grenzen. Je nach religiöser Gruppe verzichtet man auf Schweinefleisch oder auf Rindfleisch.

Die japanische Küche

In der japanischen Küche dominieren in erster Linie Fisch und frisches Gemüse. Dazu kommt meist eine gute Portion Reis. Auch gebratene Nudeln gehören zu den japanischen Spezialitäten. Die Japaner setzten außerdem auf Nudelgerichte. Es werden entweder ganz breite Nudeln, die sogenannten Udon kredenzt oder ganz dünne Nudeln, welche unter der Bezeichnung Somen bekannt sind.

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